Ethik-Kodex
Unabhängigkeit verstehen wir nicht als Status, sondern als Praxis. Sie prägt, wie wir arbeiten und entscheiden.
Was wir wertschätzen
Jahresberichte werden ab Januar 2027 veröffentlicht (für die Saison 2026). → Transparenz
Gleichstellung und Antidiskriminierung
Zvjezdane Staze steht allen offen, unabhängig von Geschlecht, Geschlechtsidentität, sexueller Orientierung, Herkunft, Ethnie, Nationalität, Religion, Behinderung oder Alter.
Wir tolerieren keine Hassrede, Belästigung oder Verhalten, das das Wohlbefinden anderer beeinträchtigt. Programminhalte können provokant oder kritisch sein, solange sie die Würde marginalisierter Gruppen respektieren.
Mit wem wir arbeiten
Wir sind an Zusammenarbeit interessiert, aber nur auf Augenhöhe.
Partnerschaften, Austausch und gemeinsame Projekte sind willkommen, wenn sie auf Gleichberechtigung aufgebaut sind: gegenseitiger Respekt, geteilter Nutzen, transparente Vereinbarungen. Wir tauschen Wissen und Ressourcen mit denen, die nach denselben Prinzipien arbeiten.
Wir werben nicht um Förderer, Institutionen oder Partner:innen. Wir erwarten auch nicht, dass andere um uns werben. In einer Kultur der Konkurrenz, der Inszenierung und des ständigen Sich-Verkaufens glauben wir, dass Ehrlichkeit und gegenseitige Unterstützung nicht naiv, sondern notwendig sind.
Das mag idealistisch klingen. Wir glauben dennoch, dass es möglich ist, wenn Kommunikation klar und Vereinbarungen fair sind.
Wen wir nicht aufnehmen
Unsere Programme stehen Künstler:innen offen, die grundlegende Werte der Menschenwürde und des Respekts teilen. Nicht willkommen sind:
- Personen, die Faschismus, Rassismus, Nationalismus oder rechtsextreme Ideologien vertreten oder verbreiten
- Personen mit einer Geschichte von Hassrede oder diskriminierendem Verhalten
- Personen, deren Anwesenheit das Wohlbefinden anderer Teilnehmender beeinträchtigen würde
Bei Verstößen gegen diesen Kodex handeln wir, um die Würde und das Wohlbefinden aller zu schützen.
Mit wem wir nicht arbeiten
Es gibt Akteure, mit denen wir nicht zusammenarbeiten, unabhängig vom finanziellen Vorteil oder der gewonnenen Sichtbarkeit:
- Waffen- und Rüstungsindustrie
- Fossile Brennstoffunternehmen
- Bergbaukonzerne mit problematischen ökologischen oder sozialen Praktiken
- Organisationen, die Preise für Lebensmittel, Wasser oder Grundressourcen manipulieren
- Politische Parteien
- Organisationen mit dokumentierten Verletzungen von Arbeitnehmer:innenrechten
- Organisationen mit dokumentierter Umweltverschmutzung
- Akteure, die unsere Programminhalte konditionieren würden
Wie wir entscheiden
In Grenzfällen fragen wir:
Können wir das öffentlich erklären, ohne uns unwohl zu fühlen?
Was verlieren wir, wenn wir ablehnen?
Was verlieren wir, wenn wir annehmen?
Im Zweifel lehnen wir ab.